Lolita singt gerne Metalsongs. Zum Beispiel den Szenehit "Bodies" von Drowning Pool aus dem Jahr 2001. Warum auch nicht, ist ein eingängiges Stück, man kann's prima mitbrüllen.
Nur: Lolita ist ein Papagei. Und ihre Coverversion ist ein Youtube-Hit, mit beinahe 1,4 Millionen Abrufen.
Hier das Original:
Und hier Lolitas Version. Schön sind zum Teil auch die Kommentare der Youtube-Nutzer.
Montag, 20. Dezember 2010
Lass die Leichen auf den Boden knallen
Eingestellt von Patrick @ 17:37 0 Kommentare
Dienstag, 14. Dezember 2010
Ich sehe den Regisseur deiner Träume
Komme gerade aus dem neuen Film von Woody Allen: "Ich sehe den Mann deiner Träume". Sehr lehrreich. Für alle, die es nicht eh längst geahnt haben, hier die frohe Botschaft: Wie du's auch machst, es ist verkehrt.
Ob Bauch- oder Kopfmenschen, alle enden in Unglück und Verderben, oftmals völlig zu Recht, und die wenigen, die glücklich werden, haben einfach nur weniger Pech als der Rest. Ich finde das durchaus tröstlich. Auf Woody-Allen-Art.
Ach ja, und Alkohol ist auch keine Lösung. Aber immer einen Versuch wert. Sagt der Film.
Eingestellt von Patrick @ 20:24 0 Kommentare
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Und jetzt seid gefälligst neidisch!

Hubschrauberrundflug über Kaua'i: Die Napali Coast
Hubschrauberrundflug über Kaua'i: Der Wasserfall aus "Jurassic Park"
An einem der 10.000 von uns besuchten Strände
Zu viel Romantik auf Kaua'i
Weit oben auf dem Mauna Kea (Big Island)
Eines von vielen Ukulele-Fachgeschäften
Eingestellt von Patrick @ 11:21 0 Kommentare
Samstag, 20. November 2010
Buckelwalrotz
Erstmal das Wichtigste: Ich habe "Humuhumunukunukuapua'a" falsch uebersetzt. Humuhumu heisst "etwas aneinander setzen" und bezieht sich auf die Art, wie der Fisch sein Nest baut (ja, tut er wirklich). Erst der Teil ab nukunuku heisst so viel wie "Schweinsnase".
Ansonsten ist Hawaii ganz nett, wenn die Sonne scheint. Also immer. Auf Fotos muesst ihr noch etwa 10 Tage warten, aber hier schon mal eine Auswahl der Dinge, die wir bislang getan haben:
- Nachttauchen mit Mantarochen
- Wellenreiten - so richtig mit Aufstehen und Stehenbleiben
- Schnorcheln mit riesigen Schildkroeten und unzaehligen Humuhumunukunukuapua'as
- Wanderung durch einen Vulkankrater
- Wanderung an die Stelle, wo Lava in den Ozean fliesst
- Mauna Kea bestiegen vom Visitor Center auf 2800 Meter bis zum Gipfel auf 4200 Meter
- Hawaiianisch gegessen, vom fangfrischen Opakapaka auf Hummer-Kuchen (sehr lecker) bis zu Poke (roher, gewuerfelter Fisch mit Gewuerzen) und Poi (Glibber aus vergorener Pflanze), was beides eher nach Buckelwalrotz aussieht und auch so schmeckt
- Zeitgefuehl und Orientierungssinn verloren ("Wo sind wir hier nochmal? Und wann?")
Alles weitere dann demnaechst. Wir sind gerade auf Mauai, ein Strand wartet auf uns.
Eingestellt von Patrick @ 21:16 2 Kommentare
Montag, 18. Oktober 2010
Humuhumunukunukuapua'a
Kurz vor meinem sowasvonverdienten Urlaub habe ich einen Reiseführer durchgearbeitet und dabei beschlossen, Hawaiianisch zu lernen. Wie schwer kann das sein? Das Alphabet hat nur 12 Buchstaben, jede Silbe hat höchstens einen Konsonanten und endet immer mit einem Vokal. Deshalb klingt alles irgendwie gleich, sieht aber total lustig aus.
Endgültig überzeugt hat mich der Name des offiziellen hawaiianischen Staatsfisches (ja, sowas gibt es): Er heißt auf deutsch Diamant-Picassodrücker, was schon mal ganz klangvoll ist. Für die Eingeborenen aber heißt er Humuhumunukunukuapua'a. Und übersetzt heißt das so viel wie "Fisch, der wirklich, wirklich so aussieht, als ob er eine Schweinsnase hätte". Großartiger geht's nicht.
Und wer noch ein Argument braucht, warum diese Sprache so toll ist: Essen heißt ... kaukau. Kein Witz.
Eingestellt von Patrick @ 07:27 0 Kommentare
Donnerstag, 23. September 2010
Mein Kindle
Nicht, dass ihr denkt, ich würde hier Werbung machen - aber ich habe mir ein großartiges Spielzeug gegönnt: Ein Kindle. Das ist das Lesegerät für eBooks von Amazon, und ich habe es mir für umgerechnet 140 Euro aus den USA mitbringen lassen. Das krasse daran ist, dass man per UMTS praktisch überall neue Bücher von Amazon und einigen kostenlosen Plattformen neue Bücher auf das Teil laden kann.
Ich habe vor 3 Jahren mal ein Interview mit William Gibson, der Erfinder des Cyberpunk und der Matrix, über diese Geräte geführt - und mir jetzt sein neues Buch heruntergeladen. Innerhalb einiger Sekunden hatte ich es. Der Gedanke, überall und jederzeit Zugang zu 1,7 Millionen Büchern zu haben, ist einfach fantastisch. Das hätte mir mal jemand vor 20 Jahren erzählen sollen.
Jetzt bitte keinen Kulturpessimismus, ich werde weiterhin Bücher auf Papier lesen. Aber für unterwegs ist das Teil saucool. Das eInk-Display ist übrigens so scharf, dass es fast keinen Unterschied mehr zu bedruckten Seiten gibt. Und ich prophezeie, dass in spätestens 5 Jahren so gut wie jeder von euch so etwas (oder etwas in Richtung iPad) hat.
Euphorie Ende.
Eingestellt von Patrick @ 17:23 0 Kommentare
Dienstag, 31. August 2010
Pechvogel des Jahres
Ich erzähle euch jetzt eine unglaubliche, aber wahre Geschichte. Sie soll euch helfen, die Dinge locker zu sehen, wenn mal wieder etwas schiefgeht. Die Geschichte - und wirklich: nichts davon ist erfunden oder übertrieben - handelt von S., einem Freund von mir aus Frankfurt.
Vor zwei Wochen ist S. mit Freundin und Töchterchen umgezogen. Der Umzug lief gut. Abgesehen davon, dass seitdem die Videokamera von S. verschwunden ist, auf der die ersten Schritte seiner Kleinen und viele andere schöne Erinnerungen abgespeichert sind. Naja, und nach dem Einzug stellten sie fest, dass keine einzige TV-, Telefon- oder DSL-Buchse in der neuen Wohnung funktioniert. Das ist bis heute so.
Kurz darauf rief ein befreundetes Paar der beiden um Nachbarschaftshilfe. Sie wohnen gleich um die Ecke von S. Oder besser: wohnten. Das Haus hat Flöhe. So viele Flöhe, dass der Kammerjäger es jetzt geschätzte vier Wochen lang in Gift tauchen und danach wieder dekontaminieren muss. So lange lebt der Freund jetzt bei S., auch wenn das etwas unbequem ist.
Am Samstag waren S. und seine Freundin auf eine Hochzeit in Gießen eingeladen. Morgens sprang ihr Auto nicht an. Das kannten die beiden schon, also liehen sie sich das Auto einer Freundin. In Gießen angekommen, bemerkte die Freundin von S., dass sie das mühsam vorbereitete Hochzeitsgeschenk vergessen hatte. S. fuhr zurück, um es zu holen. Bis Frankfurt lief alles glatt.
Dann kam der Rückweg nach Gießen. Auf der Autobahn blieb S. plötzlich mit dem Auto liegen. Mitten auf einer Abfahrt auf die nächste Autobahn - dort, wo es keinen Seitenstreifen mehr gibt und im Sekundentakt Autos vorbeirasen, die diese Spur zum Abbiegen benutzen. S. sprang aus dem Wagen, zog die Signalweste über und bekam Panik, dass jemand in den Wagen krachen könnte. Er rief ADAC und Polizei, um die Stelle schnell sichern zu lassen. Während er wartete, ergoss sich ein Wolkenbruch über ihn und seinen Hochzeitsanzug.
Der ADAC reparierte den Wagen, und S. fuhr weiter. Nach ein paar Kilometern ging das Auto wieder aus. Wieder auf einer Abfahrt. Nach einer Weile kam zufällig ein ADAC-Abschleppwagen vorbei. S. wedelte mit den Armen, der Fahrer bemerkte ihn. Es gab ein paar Verhandlungen, dann schleppte der Mann das Auto zurück nach Frankfurt.
S. lieh sich ein anderes Auto. Kurz vor Gießen machte es komische Geräusche. Der Tank war leer. Mit den letzten Tropfen schaffte S. es bis zur Tankstelle. Dann fuhr er zur Hochzeit. Sechs Stunden, einen Wolkenbruch und drei Autopannen mit zwei Mal Abschleppen später als geplant.
Er hat mir das alles heute während unseres Trainings erzählt.
Eben klingelte mein Handy. Es war die Freundin von S. Sie erzählte mir, dass S. auf dem Heimweg vom Training nach Hause von einem Auto angefahren wurde. S. liegt jetzt im Krankenhaus, mit Verdacht auf Gehirnerschütterung.
Eingestellt von Patrick @ 19:34 1 Kommentare
Montag, 23. August 2010
Ihr seid Datenschlampen!
Ich habe heute mal wieder eine Einladung zu Facebook bekommen. Von einer Person, die ich nicht kenne. Und unten drunter steht, wer mich vorher schon alles eingeladen hat und wen von euch ich kennen könnte, der auch bei Facebook ist. Und siehe da, es sind ziemlich viele. Ziemlich viele von euch, die es FB erlauben, euer Adressbuch auszulesen.
Jetzt mal ehrlich: Wie viele von euch haben das bewusst und absichtlich getan - und wer von euch weiß nicht mal, dass FB in eurem E-Mail-Account rumwühlt?
Und wenn wir schon Fragestunde veranstalten: Wer kann mir sagen, wer Thea Tralisch ist? Auch die ist bei FB, und immer wieder will mir FB weißmachen, dass ich sie kenne. Tue ich nicht - aber ich mag ihren Namen.
Eingestellt von Patrick @ 21:04 0 Kommentare
Mittwoch, 11. August 2010
Montag, 9. August 2010
Omen
Der Grund, warum ich hier so lange nichts mehr geschrieben habe, ist der übliche: Zu viel Arbeit, zu wenig Sonstiges. Wir haben den Internetauftritt der FR gerelauncht, wie es neudeutsch so schön heißt. Sehr viel Arbeit für eine hässliche, unübersichtliche neue Seite, die auch die User nicht mögen. Hat sich also total gelohnt. Trotzdem wollen unsere zahllosen Chefs uns für die ebenso zahllosen Überstunden belohnen und lassen 10 Karten für das U2-Konzert morgen Abend in Frankfurt springen. Die werden unter den interessierten Online-Mitarbeitern verlost.
Selbst wenn ich jetzt alle zusammenzähle, die irgendwie Interesse haben könnten (einige sind im Urlaub oder haben eh schon Tickets für schätzungsweise einen halben Monatslohn gekauft), dann komme ich auf ... elf oder zwölf. Das heißt, entweder gehe ich morgen für umsonst zu U2 - oder ich sehe mein phänomenales Los-Pech als sehr schlechtes Omen für irgendwas.
Aber dann kann ich mich wenigstens damit trösten, dass die Frankfurter Arena für einen Sound bekannt ist, der fast so schlecht ist wie die Fußballspiele, die dort ausgetragen werden.
Eingestellt von Patrick @ 15:33 0 Kommentare
Sonntag, 4. Juli 2010
So viele Fehler
Ok, jetzt mal im Ernst. Wie viele Fehler sind in diesem Satz versteckt: Arne Friedrich trifft zum 3:0 gegen Argentinien. Arne Friedrich trifft? Gegen Argentinien? Zum 3:0? Ich habe gestern Stunden gebraucht, um zu kapieren, dass das wirklich passiert ist. Ihr aber auch - ich habe unzählige SMS und Anrufe bekommen, von Leuten, die sich vergewissern wollten, dass dieses sensationelle Spiel kein Traum war.
Wenn wir ins Finale kommen, spiele ich mit dem Gedanken, nach Köln oder Bonn zu fahren und mit einigen von euch Zeuge zu werden, wie wir Weltmeister werden. Ich hab schon den passenden Zug zurück gefunden.
Schreibt mir mal in die Kommentare, wo ihr geguckt habt, wo ihr Mittwoch hingeht und wo ihr im Falle eines Falles Weltmeister werden wollt.
P.S. Ich war gestern noch beim Geburtstag eines Mannschaftskameraden irgendwo in der hessischen Provinz. Da gab es keinen funktionstüchtigen Fernseher, aber er meinte, er hätte eh gewusst, wie es ausgeht. Es war sein 40. Geburtstag: "Merkt ihr was? 40 = 4 - 0?"
Eingestellt von Patrick @ 06:53 1 Kommentare
Montag, 28. Juni 2010
Sonnenbrand in Schland
Festivals wie dieses hier sind theoretisch eine tolle Idee. Weniger toll sind sie, wenn die erste Mörderband, die um 10:40 Uhr in der Früh spielen soll, spontan gar nicht auftritt und man dreieinhalb Stunden übelstes Geballer (selbst für meine Verhältnisse) in der prallen Sonne durchstehen muss, bis wieder Musik kommt. Und an Schatten hat auch keiner gedacht. Konnte ja auch keiner ahnen, dass Ende Juni die Sonne scheinen würde. Jedenfalls habe ich noch nie so viele minderjährige Gesichtsmetallträger und sonnenverbrandte Tattoos gesehen wie am vergangenen Wochenende in Münster.
Leider gehört mein Rücken ebenfalls zu den böse Geröteten. Ich jammer nur nicht noch mehr darüber, weil's den armen Andi auf seiner Glatze noch einen Zacken schlimmer erwischt hat.
Und wer jetzt sagt, dass man sich ja einschmieren und einen Hut aufsetzen könnte, hat keine Ahnung von Rock'n'Roll!
Eingestellt von Patrick @ 22:13 0 Kommentare
Dienstag, 22. Juni 2010
Bruce Willis und ich
Ich weiß jetzt, wie Bruce Willis riecht. Er riecht nicht gut.
Bruce Willis hat eine eigene Pflegeserie, und die hat er am Samstag in Frankfurt vorgestellt. Leibhaftig. Der Kollege, der mir gegenüber sitzt, war da: Hier ist der Text zum Geruch.
Der Kollege hat ein Pröbchen mitgebracht - und ich musste es natürlich ausprobieren, auf einem Stück Papier. Es roch furchtbar. Wie sehr billiges Raiserwasser. Oder wie die Praktikantin es ausdrückte: "Riecht wie Opa!" ... wobei nicht ganz klar war, ob sie ihren eigenen Opa meinte und ob der noch lebt. Oder langsam gestorben ist.
Eingestellt von Patrick @ 06:16 0 Kommentare
Samstag, 5. Juni 2010
Bang, Bang - ein Ausflug in die Pophistorie
Eine der schöneren Ecken von Frankfurt ist Darmstadt. Da jedenfalls war ich gestern zusammen mit vier Kollegen, um Rainald Grebe und die Kapelle der Versöhnung zu sehen und zu hören. Drei Stunden standen die auf der Bühne, und so viel Wahnsinn habe ich selten in so kurzer Zeit erlebt.
Das Programm hatte seine Längen, zugegeben. Der Mann ist nicht durchgängig so albern, wie seine Welthits Brandenburg und Dörte es andeuten. Aber halt immer mal wieder. So auch in den ersten fünf Minuten, als er Volkslieder von "Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde" über "Was ist grün und stinkt nach Fisch" bis "Du hast drei geile Löcher, aber eins davon quasselt mir zu viel" in ein unfassbares Medley gepackt hat.
Dazu über mehrere Songs hinweg die Beschreibung von Berlinern, die aufs Land ziehen wollen und der Bio-Bohème, die den Prenzlauer Berg unbewohnbar macht, einzeilige Lieder wie "Auch Anarchisten kämmen sich nachts heimlich die Haare", und zwischendrin solche Knallersongs:
Ganz am Schluss dann etwas, das diesem hier sehr, sehr ähnlich war:
Erfreulicherweise waren auch pophistorisch bewanderte Kollegen von mir dabei, die den Bang-Bang-Teil nicht nur als Teil des Kill-Bill-Soundtracks identifizierten, sondern mir auch noch sagen konnten, dass er im Original von Nacy Sinatra gesungen wird:
Laut Wikipedia ist das fast richtig. Der Song wurde zunächst von Cher gesungen, in den 60ern. Nancy Sinatra hat ihn dann kurz darauf gecovert. Aber Grebes Version rockt irgendwie am meisten.
Eingestellt von Patrick @ 08:59 0 Kommentare
Mittwoch, 2. Juni 2010
Smart
Nachdem ich mich die ersten 28 oder 29 Jahre meines Lebens geweigert habe, mir ein Handy zuzulegen, habe ich den nächsten Entwicklungsschritt nun mit lediglich zwei Jahren Verspätung getan: Ich habe mir gestern eins von diesen neuen Smartphones gekauft - und den Abend damit verbracht, es wenigstens notdürftig zu konfigurieren.
Es kann natürlich fliegen und macht schon ganz passable Omeletts. Ich hab bloß noch nicht rausgefunden, wie man damit telefoniert. Wer mich also in den nächsten Tagen anruft, muss sich nicht wundern, wenn irgendwas unvorhergesehenes passiert. Die Nummer ist aber noch die alte. Theoretisch.
Mittelfristig setze ich darauf, dass dieses Gerät mein Gehirn ersetzt. Nach allem, was ich darüber gelesen habe, kann es das.
Eingestellt von Patrick @ 10:09 0 Kommentare
Mittwoch, 26. Mai 2010
Das Buch der Liebe ist lang und langweilig
Gestern hat ProSieben die letzte Folge der 8. Scrubs-Staffel gesendet. Es ist die letzte echte Scrubs-Folge überhaupt. Denn die 9. Staffel hat andere Hauptdarsteller und ein anderes Setting und ist deshalb nicht mehr wirklich vergleichbar.
Diese letzte Folge jedenfalls endet mit einem Song, der mich so melancholisch macht, wie ich schon sehr lange nicht mehr war: "The Book Of Love", gesungen (aber nicht geschrieben) von Peter Gabriel.
The book of love is long and boring
No one can lift the damn thing
It's full of charts and facts and figures and instructions for dancing
But I
I love it when you read to me
And you
You can read me anything
The book of love has music in it
In fact that's where music comes from
Some of it is just transcendental
Some of it is just really dumb
But I
I love it when you sing to me
And you
You can sing me anything
The book of love is long and boring
And written very long ago
It's full of flowers and heart-shaped boxes
And things we're all too young to know
But I
I love it when you give me things
And you
You ought to give me wedding rings
Das ist ein sehr, sehr schöner Text. Ich sag sowas nicht oft über Liebeslieder. Zumal mir momentan nicht nach Liebesliedern zumute ist. Gerade deshalb bin ich wohl so melancholisch. Vielleicht sollte ich das alles auch gar nicht schreiben. Geht schließlich nur mich etwas an. Aber irgendwann werde ich das hier wieder lesen und mich an diese Zeit erinnern.
Ich bekomme übrigens nachher, spätestens aber morgen früh, ein iPad. Zu Testzwecken. Vielleicht heitert mich das ja wieder auf.
Eingestellt von Patrick @ 10:36 0 Kommentare
Mittwoch, 19. Mai 2010
Blutarmut
Da wollte ich gestern endlich mal etwas sinnvolles tun - und dann durfte ich nicht. Ich wollte Blut spenden. Ich weiß seit 12 Jahren, dass ich mit 0 negativ eine in Deutschland ziemlich seltene Blutgruppe habe (der Link ist für eine bestimmte Person, die das hier vielleicht ja noch liest) und deshalb spenden sollte. Aber erst jetzt habe ich mich überwinden können und bin nach der Arbeit zum Blutspendedienst gefahren.
Ich habe dann freundlich darauf hingewiesen, dass ich einen niedrigen Blutdruck habe und deshalb mit einiger Wahrscheinlichkeit Kreislaufprobleme bekommen werde, wenn erstmal ein halber Liter abgezapft wurde. Daraufhin die Ärztin: "Dann machen wir es nicht."
Finde ich unglaublich. Selbst wenn mir schwarz vor Augen wird, dann lege ich mich kurz hin, trinke was und nach ein paar Minuten bin ich wieder ok. Wo ist das verdammte Problem? Seit Jahren bettelt das DRK um Blutspenden, viel zu wenig Menschen würden es tun - und dann darf ein gesunder Mensch wie ich es nicht, weil mir hinterher vielleicht ein bisschen komisch wird? Schwachsinn.
Ach ja, ich hätte aber eh nicht gedurft, weil mein Mittelamerika-Urlaub noch keine sechs, sondern erst vier Monate her ist und ich ja noch jederzeit wegen eines Virus tot umfallen könnte.
Eingestellt von Patrick @ 07:53 3 Kommentare
Dienstag, 11. Mai 2010
Heidenspaß
Britische Polizisten, die sich selbst als Heiden bezeichnen, dürfen an neuheidnischen Feiertagen nun Urlaub beantragen. Schreibt die Times. Die Pagan Police Association sei nun als Minderheitenvertretung anerkannt, heißt es in dem Bericht.
Vorschlag meines Kollegen: Wir sollten die Vereinigung Heidnischer Journalisten gründen. Großartige Idee. Ich wäre dabei. Das Wort "Vereinigung" muss übrigens sein, sonst würden nur die Initialen HJ übrig bleiben, und die hat uns irgendein Idiot schon geklaut.
Unsere erste Forderung wäre auch klar. Wir wollen ein Heidengeld für die Heidenarbeit, die wir hier jeden Tag verrichten. *schenkelklopf*
Eingestellt von Patrick @ 15:03 0 Kommentare
Freitag, 16. April 2010
Berlin, du kannst so schön hässlich sein [Update]
... singt Peter Fuchs, und ich gebe ihm Recht. Zumindest, wenn man nach Berlin kommt, um zur wichtigsten Bloggerkonferenz des Jahres zu gehen und stattdessen im Hotelzimmer sitzen bleibt, um zu arbeiten.
Und das kam so: Gestern war ich wirklich auf besagter Konferenz. Als erstes habe ich dort Amerikas wohl berühmtesten Blogger interviewt. Der Mann heißt Jeff Jarvis und ist Journalistik-Professor, Buchautor, Google-Prophet, bloggt über seinen Prostatakrebs und ist der Meinung, dass wir Deutschen komisch sind, weil wir Datenschutz wichtig finden, aber nackig in gemischten Saunas sitzen.
Danach ein Vortrag. Wikileaks stellt sich vor. Im Anschluss habe ich den deutschen Wikileaks-Aktivisten Daniel Schmitt interviewt, der eigentlich gar nicht Daniel Schmitt heißt, sich aber immer so nennt, um seine Informanten zu schützen. Dann war der Tag beendet.
Heute wollte ich wieder hin, um so bahnbrechende Vorträge zu hören wie "10 Gründe, warum das Internet scheiße ist" und noch ein paar ernsthaftere. Stattdessen ruft die Redaktion an und teilt mir mit, dass sie - entgegen erster Absprachen - so schnell wie möglich das Wikileaks-Interview braucht. Also saß ich stundenlang im Hotel fest und habe die 35 Minuten Interview vom Tonband aufs Papier gebracht. Und dann noch redigiert. Und dann nochmal redigiert, weil die Frankfurter in der ersten Version nicht alles verstanden haben. Und dann waren alle Vorträge und damit die ganze Konferenz vorbei. Irgendwie hat sich der Trip so nicht gelohnt. Ich hätte gestern Abend genauso gut wieder nach Hause fahren können.
Einziger Trost: Am Montag erscheint das Interview in epischer Länge in der Zeitung. Und ihr müsst es alle lesen, weil diese Wikileaks-Leute etwas so Großartiges machen, dass es schwer fällt, nicht aus Ehrfurcht vor so viel Idealismus in die Knie zu gehen.
... und auf vielzweifachen Wunsch kommt hier der Link zum Interview. Danke für euer Interesse.
Eingestellt von Patrick @ 21:01 3 Kommentare
Donnerstag, 8. April 2010
Dienstag, 6. April 2010
Seemanslieder
Ich bin immer wieder überrascht, wenn jemand eine absolut wahnwitzige Idee in die Tat umsetzt. Wer hat nicht schon mal davon geträumt, mit, sagen wir, 2000 Gleichgesinnten ein Kreuzfahrtschiff zu kapern und fünf Tage lang in der Karibik zu feiern, zusammen mit, sagen wir, 40 Bands, die, sagen wir, die ganze Zeit Heavy Metal spielen? ... Auf dem Schiff natürlich.
Tja, genau das wird passieren. 70.000 Tonnen Metal(l) heißt das Festival auf hoher See. Auf der Fahrt von Miami nach Mexiko spielen unter anderem Sodom, Moonspell und Obituary ihre Seemanslieder auf der Majesty of the Seas. Los geht's im Januar.
Der Dollarkurs ist günstig, also: Wer kommt mit? Außenkabine für vier Personen inkl. Verpflegung (ohne Bier) ab 933 Dollar pro Person. Ok, plus Flugkosten. Aber trotzdem: viel billiger ist Rock am Ring auch nicht. Aber in der Karibik ist das Wetter besser.
Eingestellt von Patrick @ 12:15 0 Kommentare
Samstag, 20. März 2010
Männer, die auf Ziegen starren

Teil 1: Die Ziege heißt Hennes VIII., ist eigentlich ein Geißbock und von Beruf FC-Maskottchen. Das Vieh haben wir gestern zuerst angestarrt, beim Männerabend in Frankfurt: Erst Fitnesstraining, dann rüber in den Irish Pub, zum Fußballgucken und Schnitzelessen. Hennes hat tatsächlich ein bisschen Glück gebracht, denn mit dem 1:1 im Derby gegen Gladbach müssen wir wohl zufrieden sein.
Teil 2: Der gleichnamige Film, in der Spätvorstellung. Sehr witzig, auch wenn die durchgedrehtesten Szenen fast alle schon im Trailer zu sehen waren. Kann man aber trotzdem guten Gewissens anstarr... anschauen - vor allem wenn man sich vor Augen hält, dass große Teile des Films auf wahren Begebenheiten beruhen.
Eingestellt von Patrick @ 11:01 0 Kommentare
Donnerstag, 18. März 2010
Es gibt Witze...
... die nur in der geschriebenen Form funktionieren. Wie dieser hier, getwittert vom Science-Fiction-Autoren William Gibson ("Neuromancer"):
Eingestellt von Patrick @ 08:21 1 Kommentare
Freitag, 5. Februar 2010
So ein Stress
Seit 5 Tagen sind wir jetzt auf Caye Caulker, und ich ertappe mich dabei, ein paar der eingeborenen Drogendealer schon mit "Hey Man" zu begruessen, als waeren sie alte Freunde. Wird wohl Zeit, von hier zu verschwinden.
Heute ist unser letzter Tag, den wir bei ca. 35 Grad auf dem Steg vor unserem Hotel oder an der Lazy-Lizard-Reggae-Bar an der Nordspitze der Insel verbringen werden, wo man auf einem halbzerstoerten Steg herumlungern, ein bisschen Baden und Schnorcheln und den Sonnenuntergang bestaunen kann. Morgen frueh nehmen wir die Faehre zurueck aufs Festland, und dann geht's ab zum Flughafen. Meine strikte Bananenpfannkuchen- und Hummer-Diaet ist dann leider beendet. Gestern haben wir nochmal mit ein paar daenischen Freunden an einem Strandimbiss gesessen und jeweils einen ganzen gegrillten Hummer, ein Barracudasteak, Beilagen und Kirschkaesekuchen gegessen. Fuer umgerechnet etwa 8 Euro.
Ein nettes Grundstueck hier koset ca. 150.000 Euro. Eigentlich gar nicht so viel. Wenn der naechste groessere Hurrikan es nicht mit einiger Sicherheit verwuesten wuerde, waere es eine ernsthafte Ueberlegung wert.
Mein Fazit:
1. Verreisen im Januar ist super, das mache ich naechstes Jahr wieder.
2. Ohne einen Dolmetscher wie Mirek ist es in spanischsprachigen Laendern allerdings wesentlich weniger spassig, man wird dann naemlich einfach ueberall abgezockt.
3. Ich habe noch nie so viele blonde Menschen gesehen wie hier in der Karibik, weil alle Skandinavier herkommen, um die Krise auszusitzen.
4. Stachelrochen fuehlen sich weniger glitschig an, als man glaubt.
5. Bananenpfannkuchen und gegrillte Hummer sind leckerer als Muesli. Mist.
6. Fotos folgen. Hasta luego.
Eingestellt von Patrick @ 18:26 1 Kommentare
Mittwoch, 3. Februar 2010
Der Fischfluesterer
Mirek war noch nie Schnorcheln. Bis heute. Gesehen haben wir: Haie, Stachelrochen, Hummer, Barracudas, Muraenen, eine Meeresschildkroete und und und. Nicht schlecht fuer einen ersten Schnorcheltrip. Das lag vor allem daran, dass wir nicht mit den normalen Anbietern rausgefahren sind, sondern mit Juni. Juni ist hier eine Legende. Ein alter Mann, der die Tiere geradezu magisch anzieht und mit ihnen spielt. Und sie mit uns spielen laesst. Weshalb ich heute zum ersten Mal in meinem Leben einen Stachelrochen umarmt habe:
Juni haengt seine Faehigkeiten nicht an die grosse Glocke. Seine Ausfluege sind deshalb ein echter Geheimtipp, der nicht im Reisefuehrer steht. Wer nicht weiss, wo Juni zu finden ist, wird 10 Mal an seinem Haus vorbeilaufen.
Die Bilder hat Dennis gemacht, ein aelterer Kanadier, der aussieht wie Kaept'n Iglo und der mit auf dem Trip war.
Gestern haben wir uebrigens Lobbsterburger zum Lunch gegessen. Und abends noch mehr Lobbster, fangfrisch vom Grill am Strand, zusammen mit ein paar Norwegern und Australiern. Es hat naemlich gestern aufgehoert zu regnen. Und jetzt ist das hier ein verdammt guter Ort, um diese Reise zu beenden. Aber noch haben wir ein paar Tage Zeit, um unsere Sonnenbraende zu pflegen. Ich kann also nur bedingt sagen, dass ich mich auf euren Planeten freue.
Eingestellt von Patrick @ 00:27 0 Kommentare
Montag, 1. Februar 2010
Fluch(en in) der Karibik
Scheisse.
Wir sind auf Caye Caulker, einer Insel vor Belize. Ein Backpackertraum. Leider faellt derzeit eine klare, nicht-alkoholische Fluessigkeit vom Himmel. Die Eingeborenen nennen sie "Da Rain". Ich mag sie nicht. Die Fluessigkeit, meine ich. Die Eingeborenen schon. Ausser diejenigen, die mir Heroin anbieten. Also ungefaehr jeder zweite hier. Das spricht wohl nicht sehr fuer mein derzeitiges Aeusseres. Ich schaetze, ich brauche mehr Sonne.
Eingestellt von Patrick @ 00:19 0 Kommentare
Freitag, 29. Januar 2010
Loco hoch zwei
Gestern sind wir auf den aktiven Vulkan Pacaya gestiegen. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es mit das Wahnsinnigste war, was ich je getan habe. Wir sind mit ca. 20 Leuten da hoch, und nach einer Weile standen wir direkt neben einem fliessenden Lavastrom. Die Hitze war unglaublich, manche haben Marshmellows reingehalten. Aber nicht nur, dass wir 2 Meter neben der Hunderte Grad heissen Lava standen, auch unter unseren Fuessen kochte es. Wer seinen Holzstock in eines der vielen Loecher im Boden hielt, hatte anschliessend eine brennende Fackel in der Hand. Der Boden war zudem instabil, und die erkalteten Lavasteine waren messerscharf. Unsere Sicherheitsausruestung: null.
Im Gegenteil, wir sind in der einsetzenden Abenddaemmerung wieder runter, und mehrfach hat jemand Steine losgetreten, die den Vorderleuten (z.B. mir) in die Beine gerollt sind, was boese Schnittwunden hinterlassen hat. Irgendwann war es so dunkel, dass man ohne Taschenlampe gar nichts mehr gesehen hat. Zu dem Zeitpunkt waren andere Gruppen sogar noch weiter oben.
In Europa waere so etwas unvorstellbar. Da gaebe es einen befestigten Pfad mit Gelaender sowie Helme, Lampen und Handschuhe fuer alle, Seile, Ersthelfer und einen Sicherheitsabstand zur Lava von 20 Metern.
Eingestellt von Patrick @ 16:02 1 Kommentare
Mittwoch, 27. Januar 2010
Leichen pflasterten seinen Weg
Ok, an dieser Tastatur sind die Satzzeichen verstellt. Ich schreibe einfach aus, was ich meine.
Das hier sehe ich, wenn ich morgens aus dem Fenster schaue Doppelpunkt
Das ist der Lago Atitlan in Guatemala. Ein Bergsee auf 1500 Metern Hoehe, eingerahmt von Vulkanen. Das Zimmer mit diesem Ausblick und den Haengematten im Garten kostet mich 8 Euro pro Nacht. Gut, eine riesige Spinne lebt auch irgendwo darin, aber fuer den Preis haetten sie uns auch einen Tiger ins Bad legen koennen.
Wir verlassen diesen wunderwunderschoenen Ort heute nachmittag wieder, aber das hier waren vielleicht die besten 2 Tage bislang. Der Ort San Pedro ist am Seeufer Gringoland mit unzaehligen netten Restaurants, weiter oben am Hang wohnen die Maya Bindestrich Nachfahren. Wir haben nette Gesellschaft aus Daenemark und Kanada, sind einen der Vulkane ein gutes Stueck hochgelaufen, fahren nachher Kajak etc. Alles in allem einer der tollsten Orte, an denen ich je war.
Vorher waren wir hier Doppelpunkt
Das sind die Ruinen von Palenque. Da sind wir mehr oder weniger hingeflogen, weil die Aussicht auf eine 13 Bindestrich stuendige Busfahrt ueber Mexikos Hochland uns eher abgeschreckt hat. Und tatsaechlich erzaehlen alle, die diese Tortour auf sich genommen haben, schlimme Geschichten von haarstraeubenden Ueberholmanoevern, kotzenden Sitznachbarn etc. Ausserdem sind die Strassen in Mexiko gesaeumt von Kreuzen fuer Menschen, die die Schluchten hinuntergestuerzt sind.
In Palenque jedenfalls wollten uns zehn Leute eine Fuehrung fuer irrsinnige Summen andrehen, obwohl einige von ihnen eindeutig das meiste von dem, was sie erzaehlen, einfach errfinden. Einer hat sogar behauptet, er habe schon Helmut Schmidt durch die Anlage gefuehrt. Er sprach sogar Deutsch, vielleicht war es also sogar wahr.
Ansonsten sind mir gerade alle Anekdoten entfallen, die kommen dann nach und nach.
Wir haben nun noch Antigua und die Besteigung des aktiven Vulkans Pacaya vor uns, danach gehts nach Tikal im Norden des Landes, und von dort rueber nach Belize.
Hasta luego.
Eingestellt von Patrick @ 14:37 0 Kommentare
Samstag, 23. Januar 2010
Zwei Sekunden
Nur kurz: Von Mexico City aus sind wir nach Oaxaca, soweit war ich letztes Mal schon, glaube ich. Danach ging es mit dem Bus 10 quaelende Stunden lang nach Puerto Escondido an die Pazifikkueste. Dort hatten wir ein superschoenes Hostel, einen beruehmten Surfer-Strand, witzige Leute aus England, Kanada und Holland, eine Strandparty mit ca. 25 Grad mitten in der Nacht und ausserdem hab ich fuer zwei Sekunden auf einem Surfbrett gestanden. Also im Wasser.
Um die Busfahrt nicht noch mit einem aehnlich schlimmen 13-Stunden-Trip nach San Cristobal de las Casas zu toppen, sind wir heute von Puerto Escondido nach Mexico City geflogen, und von dort aus weiter nach Villahermosa. Von hier gehts morgen frueh nach Palenque, Ruinen suchen. Und nachmittags dann nach San Cristobal, wieder mit dem Bus.
Das ganze Rumgereise bringt mich voellig durcheinander. Ich kriegs kaum auf die Kette, dass wir erst eine Woche unterwegs sind. Bald weiss ic nicht mehr, wo wir sind oder wann oder warum.
Eingestellt von Patrick @ 02:57 0 Kommentare
Montag, 18. Januar 2010
Ein kleiner gruener Kaktus...
... lag gestern auf meinem Teller. Ich habe ihn gegessen, weil die Ameiseneier zu teuer waren. Kaktus schmeckt wie eine Mischung aus Zucchini und saurer Gurke, also eher nicht so toll. Zum Glueck gab es noch andere Sachen.
Wir waren gestern, unserem einzigen vollen Tag in Mexico City, rund 50 km ausserhalb von Mexico City. In Teotihuacán, um genau zu sein, einer Ruinenstadt, wo wir auf die drittgroesste Pyramide der Welt geklettert sind.
Heute geht es weiter nach Oaxaca. Aber erstmal gibt es jetzt Pfannkuchenfruehstueck.
Einen leichten Sonnebrand habe ich uebrigens auch schon. Hier ist es einfach viel zu heiss.
Eingestellt von Patrick @ 14:07 0 Kommentare
Dienstag, 12. Januar 2010
Flux-Kompensator
Genialer Marketing-Gag - oder haben die Deutschen am Ende doch Humor? Bei Amazon gibt es ein ganz besonderes Schweizer Armeemesser zu kaufen. Ein nicht ganz ernst gemeintes Sammlerstück.
Nicht ganz ernst gemeint snd allerdings auch die mittlerweile über 100 Kundenbewertungen zum Artikel. Das Ganze wird sogar schon zum Medienthema.
Eingestellt von Patrick @ 20:55 0 Kommentare
Mittwoch, 6. Januar 2010
Kulturbanause 2.0
Heute habe ich von einem Wirtschaftsverband die Einladung bekommen, mich zu blamieren. Bei einer Podiumsdiskussion in Berlin soll ich im März über Web 2.0 und Kultur ... naja, podiumsdiskutieren eben. Mit Menschen, die sich Medienfuturisten nennen und von denen ich noch nie etwas gehört habe.
Mein größtes Problem dabei: Über Web 2.0 kann ich professionell halbgebildete Dinge von mir geben. Über Kultur nicht. "Chancen und Risiken des Web 2.0 für Künstler und Kulturinstitutionen" sollen wir ausloten. Mal überlegen, was für Kulturinstitutionen mir einfallen... hm ... Comicläden? Das Pornokino gegenüber vom Netto-Supermarkt?
Anders gefragt: Soll ich aufs Podium?
Eingestellt von Patrick @ 14:59 0 Kommentare

