Gestern hat ProSieben die letzte Folge der 8. Scrubs-Staffel gesendet. Es ist die letzte echte Scrubs-Folge überhaupt. Denn die 9. Staffel hat andere Hauptdarsteller und ein anderes Setting und ist deshalb nicht mehr wirklich vergleichbar.
Diese letzte Folge jedenfalls endet mit einem Song, der mich so melancholisch macht, wie ich schon sehr lange nicht mehr war: "The Book Of Love", gesungen (aber nicht geschrieben) von Peter Gabriel.
The book of love is long and boring
No one can lift the damn thing
It's full of charts and facts and figures and instructions for dancing
But I
I love it when you read to me
And you
You can read me anything
The book of love has music in it
In fact that's where music comes from
Some of it is just transcendental
Some of it is just really dumb
But I
I love it when you sing to me
And you
You can sing me anything
The book of love is long and boring
And written very long ago
It's full of flowers and heart-shaped boxes
And things we're all too young to know
But I
I love it when you give me things
And you
You ought to give me wedding rings
Das ist ein sehr, sehr schöner Text. Ich sag sowas nicht oft über Liebeslieder. Zumal mir momentan nicht nach Liebesliedern zumute ist. Gerade deshalb bin ich wohl so melancholisch. Vielleicht sollte ich das alles auch gar nicht schreiben. Geht schließlich nur mich etwas an. Aber irgendwann werde ich das hier wieder lesen und mich an diese Zeit erinnern.
Ich bekomme übrigens nachher, spätestens aber morgen früh, ein iPad. Zu Testzwecken. Vielleicht heitert mich das ja wieder auf.
Mittwoch, 26. Mai 2010
Das Buch der Liebe ist lang und langweilig
Eingestellt von Patrick @ 10:36 0 Kommentare
Mittwoch, 19. Mai 2010
Blutarmut
Da wollte ich gestern endlich mal etwas sinnvolles tun - und dann durfte ich nicht. Ich wollte Blut spenden. Ich weiß seit 12 Jahren, dass ich mit 0 negativ eine in Deutschland ziemlich seltene Blutgruppe habe (der Link ist für eine bestimmte Person, die das hier vielleicht ja noch liest) und deshalb spenden sollte. Aber erst jetzt habe ich mich überwinden können und bin nach der Arbeit zum Blutspendedienst gefahren.
Ich habe dann freundlich darauf hingewiesen, dass ich einen niedrigen Blutdruck habe und deshalb mit einiger Wahrscheinlichkeit Kreislaufprobleme bekommen werde, wenn erstmal ein halber Liter abgezapft wurde. Daraufhin die Ärztin: "Dann machen wir es nicht."
Finde ich unglaublich. Selbst wenn mir schwarz vor Augen wird, dann lege ich mich kurz hin, trinke was und nach ein paar Minuten bin ich wieder ok. Wo ist das verdammte Problem? Seit Jahren bettelt das DRK um Blutspenden, viel zu wenig Menschen würden es tun - und dann darf ein gesunder Mensch wie ich es nicht, weil mir hinterher vielleicht ein bisschen komisch wird? Schwachsinn.
Ach ja, ich hätte aber eh nicht gedurft, weil mein Mittelamerika-Urlaub noch keine sechs, sondern erst vier Monate her ist und ich ja noch jederzeit wegen eines Virus tot umfallen könnte.
Eingestellt von Patrick @ 07:53 3 Kommentare
Dienstag, 11. Mai 2010
Heidenspaß
Britische Polizisten, die sich selbst als Heiden bezeichnen, dürfen an neuheidnischen Feiertagen nun Urlaub beantragen. Schreibt die Times. Die Pagan Police Association sei nun als Minderheitenvertretung anerkannt, heißt es in dem Bericht.
Vorschlag meines Kollegen: Wir sollten die Vereinigung Heidnischer Journalisten gründen. Großartige Idee. Ich wäre dabei. Das Wort "Vereinigung" muss übrigens sein, sonst würden nur die Initialen HJ übrig bleiben, und die hat uns irgendein Idiot schon geklaut.
Unsere erste Forderung wäre auch klar. Wir wollen ein Heidengeld für die Heidenarbeit, die wir hier jeden Tag verrichten. *schenkelklopf*
Eingestellt von Patrick @ 15:03 0 Kommentare
