Montag, 18. Oktober 2010

Humuhumunukunukuapua'a

Kurz vor meinem sowasvonverdienten Urlaub habe ich einen Reiseführer durchgearbeitet und dabei beschlossen, Hawaiianisch zu lernen. Wie schwer kann das sein? Das Alphabet hat nur 12 Buchstaben, jede Silbe hat höchstens einen Konsonanten und endet immer mit einem Vokal. Deshalb klingt alles irgendwie gleich, sieht aber total lustig aus.

Endgültig überzeugt hat mich der Name des offiziellen hawaiianischen Staatsfisches (ja, sowas gibt es): Er heißt auf deutsch Diamant-Picassodrücker, was schon mal ganz klangvoll ist. Für die Eingeborenen aber heißt er Humuhumunukunukuapua'a. Und übersetzt heißt das so viel wie "Fisch, der wirklich, wirklich so aussieht, als ob er eine Schweinsnase hätte". Großartiger geht's nicht.

Und wer noch ein Argument braucht, warum diese Sprache so toll ist: Essen heißt ... kaukau. Kein Witz.

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