Mittwoch, 31. Dezember 2008

Schon wieder

So, das war's also. Schon wieder ein Jahr rum, und schon wieder hat es sich kürzer angefühlt als das davor. Ich will jetzt nicht groß Bilanz ziehen. Es war ein gutes Jahr, das ist das wichtigste. Jetzt sitze ich hier bei Natalie, im weißen Hemd, vor mir Krawatte und Jacket. Gleich fahren wir ins Casino, um das Jahr 2009 entweder mit Pauken und Trompeten zu beginnen - oder so wie alle anderen: pleite.

Schon jetzt ist abzusehen, dass auch 2009 nicht gerade langweilig wird. Allein schon deshalb, weil sich meine Zukunft in Frankfurt irgendwann im Laufe des Jahres entscheiden wird. Im Zuge des Volontariats werde ich einen Monat, den Februar nämlich, in Köln verbringen, und einen in Berlin in unserer Parlamentsredaktion. Reise- oder zumindest Urlaubspläne wird es auch geben, vielleicht schon sehr bald. Alles andere warte ich einfach ab.

Ich wünsche euch allen ein großartiges neues Jahr, wo auch immer ihr seid oder sein werdet.

Sonntag, 21. Dezember 2008

Wochenendzusammenfassung

Handball: Nach unserem sensationellen 30:20-Sieg gegen einen auf dem Papier gleichwertigen Gegner stehen wir zum Abschluss der Hinrunde auf Platz drei der Tabelle - punktgleich mit dem zweiten und mit dem zweitbesten Torverhältnis der Liga. Nicht schlecht für ein Team, das letzte Saison noch gegen den Abstieg gekämpft hat. Deshalb jetzt bitte alle mal leise "Wow" sagen. Danke.

Linkliste: Neu bei mir verlinkt sind Sandy und Albert mit ihrem Blog aus Australien, das bislang aber nur Einträge aus Thailand enthält. Dieser Stress in Australien muss also mörderisch sein.

Langsaaam: Wenn ich mal wieder zu selten was ins Blog schreibe, dann liegt das am "Slog Blog Manifest", dem ich mich hiermit unterwerfe.

Düster: Heute ist Wintersonnenwende, der dunkelste Tag des Jahres. Das heißt: Ab jetzt wird alles besser. Ich kann den Sommer schon fast spüren.

Freitag, 19. Dezember 2008

Wenn der Postmann keinmal klingelt [Update]

Da glaubt die FR, den Scoop des Monats gelandet zu haben, und dann diese Auflösung: Das Paket mit Kreditkarten- und sonstigen sensiblen Daten von Kunden der Berliner Landesbank, das neulich bei der Chefredaktion gelandet ist, hat bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Datenschlamperei, Skandal etc. pp. Heute kam raus: Das alles hat nichts, aber auch gar nichts mit den investigativen Journalisten der FR zu tun, sondern nur ... mit einem Kuchen.

Zwei Kurierdienstmitarbeiter haben sieben Päckchen transportiert. Eines davon war an die FR adressiert und enthielt einen Christstollen - was die beiden Mitarbeiter wussten. Die sechs anderen enthielten die Daten auf Mikrofiches - was die beiden nicht wussten. Sie hatten aber Hunger. Also öffneten sie das Stollen-Päckchen, aßen den Inhalt und klebten den Adresszettel auf eines der sechs Datenpakete. Damit jeder Empfänger zumindest irgendwas per Post bekommt, dachten sie. Das Paket landete in der Redaktion und wurde zur Topmeldung, mit der sich die FR in ganz Deutschland zitieren ließ. Nachzulesen ist das alles hier.

Jetzt zum eigentlichen Skandal: Das alles hat Methode. Behaupte ich. Denn seit Tagen warte ich auf das Paket mit Mamas selbst gebackenen Keksen. Aber es kommt nicht. Ich vermute, dass ein Postmitarbeiter sich gedacht hat, "Ein Paket von Mama an den Sohn, da muss was Leckeres drin sein. Das esse ich jetzt alles." Würde mich nicht wundern, wenn ich stattdessen in den nächsten Tagen ein Paket mit Kreditkartendaten irgendeiner Bank bekommen würde, als Entschädigung gewissermaßen. Aber was soll ich sagen: ICH WILL MEINE KEKSE!

Update: Ich hab meine Kekse. Keine Kreditkarten-Daten. Geht doch.

Sonntag, 14. Dezember 2008

Irgendeine Überschrift

Nicht wundern, dass hier in letzter Zeit fast nichts neues mehr erscheint. Ich bin derzeit völlig unkreativ, schreib- und denkfaul - kurz gesagt: urlaubsreif. Das macht sich bei der Arbeit bemerkbar, wo ich seit Wochen keine eigenen Ideen mehr einbringe und alles, was nach Mehrarbeit klingt, mit letzter Kraft schlechtrede. Das macht sich beim Sport bemerkbar, wenn ich mich mal wieder nicht aufraffen kann, zum Kieser-Training zu gehen. Das macht sich bei den Silvesterplanungen bemerkbar, denn bislang habe ich genau einmal für ein paar Minuten geguckt, was man denn in Köln so anstellen könnte und natürlich nichts (gut) gefunden. Und das macht sich hier bemerkbar, wenn ich es nicht einmal mehr schaffe, einen Satz zu Ende

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Frankfurt ist ... (II)

... wenn eine Frau ein verdächtig nach Sprengstoff aussehendes Paket findet - und es vorsichtshalber zum nächsten Polizeirevier bringt. Denn wenn es schon explodieren sollte, dann wenigstens dort, wo ... naja, den Satz darf jeder für sich vervollständigen.