Donnerstag, 25. Juni 2009

Pferd schmeckt wie Salami

Erstmal zur allgemeinen Belustigung:


So, Berlin ist vorbei. Fazit: Schön hier. Aber man muss Leute kennen(lernen). Das hat begrenzt gut geklappt. Mit den Netzaktivisten, Bloggern und Online-Petenten. Und gestern spontan mit zwei sehr sympathischen Damen, neben die ich mich in der völlig überfüllten Punkrockpizzeria Il Casolare am Landwehrkanal gehockt habe, weil ich ja nun mal irgendwo sitzen musste. Und so lernte ich die beiden Mittdreißigerinnen kennen, die ich beide auf Ende 20 geschätzt hätte, was euch Frauen da draußen Mut machen sollte, und um nochmal auf den eigentlich Sinn dieses Satzes zu kommen: Eine lebt eigentlich und trotz ihres heftigen sachsen-anhaltinischen Akzents in Italien und ist dort unter anderem Kunst-Journalistin, die andere sagte, sie sei vorgestern aufgewacht und ihr sei plötzlich und zum ersten Mal bewusst geworden, dass sie ein Kind hat, verheiratet ist und in einem Monat in ein kleines Kaff in den Rocky Mountains von Montana zieht, weil ihr Mann dort Germanistik-Professor wird. Das muss man nicht beneidenswert finden, aber durchaus unterhaltsam - vor allem, wenn man dabei Pferdefleischpizza ist (ja, schmeckt wirklich wie Salami).

Solche Abende jedenfalls waren insgesamt eher die Ausnahme und deshalb macht es mir nicht allzu viel aus, nächste Woche wieder in Frankfurt zu leben. Und auf den kleinen Umweg am Wochenende freue ich mich sogar.

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