Samstag, 19. Dezember 2009

Filme über Hamburg

In den letzten Tagen habe ich mich ab und zu mal gefragt, ob ich dieses Blog weiter "betreiben" soll. Einfach, weil ich außer Arbeit kaum noch was erlebe - und was dort gerade abgeht, gehört hier nicht im Detail rein. Aber ich habe mich entschlossen, zumindest die nahende Mexiko-Guatemala-Belize-Reise noch zu nutzen, um hier Angebereien und fotogestützte Ääätsches abzuladen.

Vorher noch etwas Kultur: Gestern war Vorpremiere von Fatih Akins neuem Film "Soul Kitchen" hier in Frankfurt. Ich war mit 5 (Ex-)Volontären da. Fazit zu Fatih: Bisschen überdreht, der Film. Bisschen zu viel Komik um der Komik willen. Aber insgesamt ok. Er war hinterher auch selbst im Kinosaal und hat ein paar Zuschauerfragen beantwortet. Da gab's Bonuspunkte für totale Nicht-Abgehobenheit.




Er hat den Film gedreht, "weil ich Hamburg noch einen Film schulde". Deshalb gibt's viel Musik, gutes Essen, viel Party, viele durchgedrehte Typen und ein bisschen Hamburger Slang. Aber "Absolute Giganten" ist immer noch der bessere Film über Hamburg:

Sonntag, 29. November 2009

So ein Theater

... hab ich noch nier erlebt. Ausnahmsweise geht's hier aber mal um richtiges Theater, mit Bühne, hustendem Publikum und echten Schauspielern. Am Samstag in Bonn war die deutsche Uraufführung von "That Face", und ich hatte den Klappentext vollkommen anders interpretiert. Jedenfalls hatte ich nicht erwartet, knapp zwei Stunden lang mit Gewalt, Inzest, Drogen, Sex, Urin und Verzweiflung konfrontiert zu werden. Es war großartig.

Im Nachhinein muss ich sagen, es war das beste, was ich je im Theater gesehen habe. Allerdings fällt mit zum Vergleich nur wenig ein: Das miese Bauerntheater vom Juli, die lange Theaternacht in Köln 2007 oder 2008, wobei von den vier Vorstellungen, die wir dort gesehen haben, eine nur Improtheater und eine Pornokaraoke waren, und ... bestimmt war ich während des Studiums mal irgendwann irgendwo im Theater. Oder war's die Schulzeit?

So jedenfalls sah es am Samstag aus:

Donnerstag, 19. November 2009

Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen nach

Wir sitzen hier offiziell in einem der modernsten Newsrooms Europas Deutschlands Hessens Südwestfrankfurts - und alles ist voller fetter Fliegen.

Es begann, als neulich jemand ein Glas Sekt über Nacht offen stehen ließ. Erst lagen 3 tote Fliegen drin, dann irgendwann 20. Wegräumen mochte das lange niemand. Jetzt schwirrt und brummt es hier ohne Ende.

Gut, könnte man einwerfen, wenn ihr noch so viel Sekt zu saufen habt, dass er nicht alle wird, dann kann es euch so schlecht nicht gehen. Aber hier wird in letzter Zeit nur noch Abschiedssekt getrunken, weil so viele Mitarbeiter kündigen. Das führt dazu, dass ich reflexartig jeden verabschiede, der Kuchen für die Kollegen mitbringt. Immerhin, diese Woche bekam ich als Antwort: "Du, ich hab nur Geburtstag."

Trotzdem nur ein halbes Fettnäpfchen, denn auch diese Kollegin hat ihre Kündigung schon unterschrieben. Und weil hier in dieser und in anderer Hinsicht gerade ziemlich der Punk abgeht, dauert es momentan immer so lange, bis ich hier was neues schreibe.

Mittwoch, 4. November 2009

Grundnahrungsmittel


Ein Volontär hat gerade Berliner verteilt, weil er das Ressort wechselt. Wusstet ihr, dass es Berliner gibt, die nicht mit Zucker bestreut sind, sondern mit Schokolade überzogen - und nicht mit Marmelade gefüllt, sondern mit Nougat?

Die Dinger sind so schwer wie eine Handgranate - und ungefähr so gesund. Großartig.

Dienstag, 3. November 2009

Nur zur Info

Ich lebe noch. Ich ERlebe momentan nur zu wenig, um es hier auszubreiten.