Wieder eine Premiere: ich war heute zum ersten Mal auf der CeBIT. Mehr als 4000 Aussteller, und ich glaube, ich habe alle gesehen, so viel bin ich rumgelaufen (die meiste Zeit orientierungslos). Etwas, das mich richtig begeistert, habe ich nicht gefunden. Ist halt in erster Linie eine Business-Messe. Dafür habe ich ein paar Schmuckstücke der Bedeutungslosigkeit entdeckt:
- Das Fraunhofer Institut für Obstologie hat eine Supermarktwaage entwickelt, die von alleine erkennt, welche Frucht man auf sie legt.
- Panasonic hat das Toughbook entwickelt, ein Notebook zum Wegschmeißen. Es hält Stürze aus bis zu 76 cm Höhe aus, was ziemlich genau einem durchschnittlichen IKEA-Schreibtisch entspricht. Aber wehe, es sind 77 cm!
- Die Hochschue für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim veranstaltet ein Akkuschrauberfahrzeugrennen. Tüftler müssen dafür Fahrzeuge bauen, die mit ein bis zwei Akkuschraubern angetrieben werden, lenkbar sind und auf denen mindestens eine Person fahren kann. Ist das das Elektroauto der Zukunft? ("Schatz, ich muss nochmal Einkaufen. Ich fahr mit dem Akkuschrauber...")
- In der Halle mit den Navigationsgeräten habe ich mir drei oder vier neue Geräte vorführen lassen. Kein einziges hat so funktioniert, wie es sollte.
- Best of Flanders ist keine Simpsons-Folge, sondern ein CeBIT-Werbespruch der belgischen Region Flandern. Wieder was gelernt. 
Donnerstag, 5. März 2009
Zum Wegschmeißen
Eingestellt von Patrick @ 22:56
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