Tja, da hab ich wohl den Mund etwas zu voll genommen. Nix war's mit großer RaR-Fortsetzung bei der Rheinkultur. Jedenfalls hab ich keine Ringrocker getroffen. Manche sind gar nicht erst losgefahren, andere haben entnervt am Bonner Hauptbahnhof die Waffen gestreckt und sind umgekehrt. Gut, wenn man erst zwei Züge nach Bonn durchfahren lassen muss, weil nichts mehr geht, und dann in Bonn nach 20 Minuten Wartezeit eine U-Bahn erwischt, die nach ca. 175 Metern kaputt geht, so dass alle zurück müssen und das Spiel von vorne beginnt, dann kann man schon mal schwach werden. Schön, dass wenigstens die Polizei von einer "weitgehend entspannten Verkehrssituation" redet. Die müssen wohl in einer anderen Stadt gewesen sein.
Gegen 17 Uhr haben wir's dann doch noch auf's Festival-Gelände geschafft. Also Mirek, ich und Natalie. Fire In The Attic wollten eine "Wall of Love", bei zwei Parteien aufeinander zurennen und sich in der Mitte umarmen. Ein kleiner Hiphopper hat den Freestyle-Contest gewonnen, weil er mehr Reime der Sorte "deine Freundin, mein Genital" wusste als alle anderen und dem Ruf der Deutschen als Volk der Dichter und Denker damit alle Ehre gemacht hat. Die Monsters of Liedermaching waren, ebenso wie der darauf folgende Götz Widmann ganz wunderbar und haben in familiärer Atmosphäre über Selbstmord, Selbstliebe und Türen-Fetischismus (Mär-Türer, 'Türlich 'Türlich und Rheinkul-Tür) gesungen. Die Fanta 4 waren auch da, aber leiser als Sick Of It All, die zudem bessere Beinarbeit gezeigt haben als Klitschko in der Kölnarena.
Für den Rückweg haben wir übrigens nur 2,5 Stunden gebraucht.
Rocken wir dafür alle zusammen die Kölner Lichter am kommenden Samstag?
Sonntag, 8. Juli 2007
Rheinkul-Tür
Eingestellt von Patrick @ 16:00
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

1 Kommentar:
ja ja leider mussten wir aufgeben aber die fahrt war echt ne tortur und das ihr noch so lange zurück gebraucht habt...
ich fand die organisation katastophal. rk war ja nicht zum ersten mal. so macht das keinen spaß!
Kommentar veröffentlichen