Wir sind in der Nahe des Nationalparks Manuel Antonio, laut Forbes der elftschoenste der Welt. Was fuer ein Titel. Unser Hostel hat mehr Leguane als Gaeste. Die drei Echsen, die staendig vor der Tuer unsere Huette rumlungern, haben wir Johannes, Paul und Umar getauft. (Nicht fragen, ist einfach so.) Sie rennen immer mal wieder ueber das Blechdach, was gewoehungsbeduerftige Geraeusche verursacht.
Auf dem Weg zum Strand habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Bruellaffen gehoert. Sie klingen wie eine Mischung aus aufgebrachten Hunden und dem Hulk. Am Strand selbst dann: Lenin und Jelzin (siehe Foto): Unsere anstrengendste Aktivitaet bislang (neben Haengemattentesten): Segeln. Oder besser: gesegelt werden: Uebermorgen verschwinden wir erstmal fuer ein paar Tage im Dschungel. Und ihr so?Dienstag, 24. April 2012
Samstag, 14. April 2012
Bald...
So, 6 Stunden Arbeit liegen heute noch vor mir, dann hab ich vier Wochen Urlaub. Nächste Woche geht's ab nach Costa Rica & Panama. Das wäre dann auch endlich mal wieder ein Anlass, hier etwas zu posten. Mal sehen, ob ich zwischendurch ein paar Bilder hochladen kann.
Eingestellt von Patrick @ 05:08 0 Kommentare
Freitag, 23. März 2012
Mein Kiez
Seit fast einem Dreivierteljahr lebe ich jetzt hier in Neukölln. Und das sieht so aus: Meine Postfiliale an der Ecke verkauft auch Bier, hat dafür aber keinen Briefmarkenautomaten. Mein türkischer Bäcker backt die deutschesten Mehrkornmüslidinkelbrötchen östlich des Mississippi. Er und mein Inder gegenüber sind so dermaßen freundlich, dass es bei Ur-Berlinern als Integrationsverweigerung gilt. In meiner eigentlich recht kurzen Straße gibt es nicht weniger als sieben Kitas, einen Spielplatz, einen Fischgrillimbiss (oder Grillfisch) und einen Treffpunkt für Türken, der in Sommernächten die ganze Straße bis 3 Uhr morgens unterhält, weil die Männer draußen sitzen und das tun, was sie für "reden" halten. In meinem Haus eröffnet demnächst ein bulgarischer Supermarkt. Was auch immer das ist. Drei Querstraßen weiter, so heißt es, hat die Polizei jede Kontrolle verloren. Niemand weiß, wer alles illegal in den Wohnungen dort lebt. Dass ich heute ganz in der Nähe einen Polizeibus vollgepackt mit Beamten in voller Riot Gear gesehen habe, heißt aber wohl, dass man die Niederlage noch nicht offiziell eingestehen will. An der Rolltreppe zur S-Bahn haben heute zwei ältere Damen versucht, den "Wachtturm" an die Ungläubigen/Muslime/Hindus zu bringen. Es war die selbe Ecke, in der am Vorabend ein Penner eine Tüte geraucht hat, die man noch in Kreuzberg gerochen haben dürfte. Und in den maximal abgerockten Kneipen der Umgebung mit bröckelndem Putz, miesen Holzstühlen oder gleich Eimern als Stühlen treffen sich die Hipster, die tagsüber den Bezirk durchgentrifizieren, indem sie mit ihren Social-Media-Berater-Gehältern die topsanierten Wohnungen übernehmen.
Ist wohl überflüssig zu sagen, dass ich mich hier sauwohl fühle.
Eingestellt von Patrick @ 14:23 0 Kommentare
Donnerstag, 9. Februar 2012
Gängstaaaah
Bin ich mit dieser Tasse jetzt der coolste Nerd hier, oder was?
... ist ein Werbegeschenk. Ich liebe meinen Job.
Eingestellt von Patrick @ 14:09 1 Kommentare
Mittwoch, 1. Februar 2012
Kulturprogramm
Gestern Henry Rollins mit 2:45 Stunden Spoken Word Marathon, mit Themen von Stagediving über US-Konsumkritik bis zu Reiseberichten aus Nordkorea und Vietnam. War ganz groß.
Heute Esskultur im Sauvage, dem ersten Paläotolitischen Restaurant der Stadt / des Landes / der Welt. War lecker und zum Glück hat sich die Kellnerin massiv zu unseren Gunsten verrechnet. Steinzeitessen ist ansonsten nämlich verdammt teuer.
Freitag Hackerkultur. Ich treffe Jacob Appelbaum, Wikileaks-Sympathisant, TOR-Programmierer und eben Hacker, für ein Interview.
Ist eine gute Woche.
Eingestellt von Patrick @ 22:31 0 Kommentare
