Falls sich jemand fragt, wie ich den gestrigen Wahlabend erlebt habe: hier könnt ihr es nachlesen.
Montag, 28. September 2009
Sonntag, 20. September 2009
Weiss --> Rot --> Braun ?
Mykonos ist ganz schoen langweilig. Strand, glasklares Wasser, Sonnenbrand, tolles Essen, naechster Strand, glasklares Wasser, noch mehr Sonnenbrand, noch mehr tolles Essen, naechster Strand ... Das schlaucht total. Hab mein Zeitgefuehl verloren, was eigentlich das Ziel eines jeden Urlaubs sein sollte. Nur fuehlt es sich so an, als waeren wir schon laenger unterwegs, als wir tatsaechlich sind. Dabei sollte es doch umgekehrt sein.
Aber ich denke mal, euer Mitleid haelt sich in Grenzen.
Eingestellt von Patrick @ 16:08 0 Kommentare
Dienstag, 15. September 2009
Romantik pur
"Romantisches Santorin" hiess die Segeltour durch die Caldera. Mit dem Zweimaster von der Hauptinsel auf die beiden kleinen Vulkaninseln in der Mitte des Kessels, Krater und Vulkangestein besichtigen, Baden in heissen Quellen, Buffet an Bord beim Sonnenuntergang und mit Livemusik. Soweit die Theorie.
Gesegelt wurde nicht. Nur gemotorbootet. Und was genau daran romantisch sein soll, zusammen mit 30 anderen deutschen Paaren einen 127 Meter hohen Haufen explodierter Steine zu besteigen und dabei Schwefel zu atmen, ist mir auch nicht klar. Sonnenuntergang ist ausgefallen wegen Bewoelkung, das Buffet bestand aus Weissbrot, Kartoffelsalat und zwei Minifleischbaellchen pro Person.
Klingt schoen schaurig? - Ehrlich gesagt war's gar nicht so schlecht. Santorin haben wir jetzt jedenfalls aus jedem Winkel bewundert. Insofern passt es gut, dass es heute weitergeht nach Mykonos.
Wie ist's bei euch so?
Eingestellt von Patrick @ 06:46 0 Kommentare
Montag, 14. September 2009
Elfmeter fuer die Natur
Pauschalurlaub ist gar nicht mal schlecht. Wieder was gelernt. Der Ausblick von der Hotelterasse ueber den Krater ist grandios. Santorin an sich auch. Eine Insel der Ausblicke. Man schaut auf die Caldera, von links, von rechts, von oben oder unten - und immer sieht's beeindruckend aus.
Wenn uns doch mal nach Abenteuer ist, machen wir einfach das Gegenteil von dem, was uns der Reiseveranstaltervertreter empfiehlt: Kein Auto mieten, sondern mit einem Quad ueber die Insel knattern. Nicht auf die flache Seite der Insel fahren, um zu baden, sondern einen mittelabenteuerlichen Pfad an der Steilkueste hinunter wandern, um an einen verlassenen Steinstrand zu gelangen. Verlassen bis auf vier komische Kosovaren, die hier ein Haus bauen - mitten in die Steilwand, 20 Meter ueber dem Meeresspiegel, 100 Meter unter dem Rest der Insel. Erreichbar nur ueber eben diesen Pfad oder per Boot. Eine Wahnsinnsarbeit.
- Beweisfotos folgen -
Das groesste Abenteuer ist der Verkehr. Busse fahren irgendwann irgendwohin. Wenn sich vor der Abfahrt 80 Leute reingequetscht haben und dem Fahrer ploetzlich daemmert, dass 70 davon in die selbe Stadt wollen, schmeisst er die anderen 10 raus, damit er unterwegs nicht halten muss. Dann faehrt er telefonierend in die ersten Kurven, wobei er schon die ersten Mofas und Quads ueberholt.
Heute gehen wir segeln, auf dem kuemmerlichen Vulkanrest wandern und in Schwefel baden. Abends dann Sonnenuntergang vom Boot aus. Vielleicht klappt das besser als in der Sonnenuntergangskapitale Oia am Nordende der Insel, wo sich jeden Abend Hunderte Menschen wie in einem Stadion versammeln, alle Winkel besetzen und auf etwas Spektakulaeres warten. Man spuert, wie Spannung steigt wie vor dem Elfmeter - und erwartet irgendwie, dass die Menschen gleich anfangen, der Natur zu applaudieren. Ist zu dieser Jahreszeit aber schwierig, weil Wolken am Horizont zum Spielverderber werden. Trotzdem eine Szene fuer die griechischen Goetter.
Eingestellt von Patrick @ 06:24 0 Kommentare
Sonntag, 6. September 2009
Zusammengefasst
Kopf leer.
Ich versuche jetzt trotzdem mal, ein bisschen was zusammenzufassen:
- Meine Lieblingsgeorgierin hat jetzt eine richtig schöne Wohnung mit einem Balkon, den sie bittesehr mitbringen soll, wenn sie mich mal besucht.
- Ich hab mich um einen Job in Berlin beworben, von dem noch unklar ist, ob es ihn überhaupt geben wird. Deshalb vorerst keine weiteren Erklärungen.
- Ich bin jetzt 32. Komische Zahl. Ich weiß nicht, wie alt mich fühle, aber jedenfalls nicht wie 32. Ich weiß auch gar nicht, wie man sich mit 32 fühlen sollte.
- Zuletzt habe ich hier so wenig geschrieben, dass ich überlege, das Blog zu schließen und bei Twitter weiterzumachen. Dann müsste ich nur jeweils 140 Zeichen schaffen.
- Wenn Handball einfach wäre, hieße es Fußball.
Eingestellt von Patrick @ 17:41 1 Kommentare
