Sonntag, 15. Juli 2007

(An-)Ruf aus Frankfurt

Ich versuch's mal kurz und sachlich: Am Freitag, den 13.7. habe ich ein Angebot von der Frankfurter Rundschau bekommen:

Ich soll drei Monate als Freier Mitarbeiter die dortige Online-Redaktion unterstützen. Wenn ich das zu ihrer Zufriedenheit hinbekomme, empfehlen sie mich für ein Anfang 2008 beginnendes Volontariat. Anfangen soll ich so schnell wie möglich. Deshalb plane ich, sofort nach meinem Urlaub, also schon Mitte August, an den Main zu ziehen. Allerdings soll und werde ich meine Bude in Köln vorerst behalten und am Wochenende auch hier sein, wenn ich nicht arbeiten muss. Denn ob ich nun Volontär werde oder nicht, entscheidet sich ja nicht sofort. Es wird also eventuell ein Abschied auf Raten. Aber der beinhaltet zumindest schon mal den Abschied von den Chaos-Kickern in Lövenich, vom Squashen in Dellbrück und allem anderen, was zwischen Montag und Freitagnachmittag anliegt.

Weiterdenken hieße, den zweiten vor dem ersten Schritt zu machen. Deshalb nur so viel: Die Frankfurter geben mir eine Chance, die ich in Köln momentan nicht sehe. Ein Volo bei einer der fünf überregionalen Tageszeitungen in Deutschland wäre ein ausreichender Grund, Köln zumindest für zwei Jahren zu verlassen - auch wenn es mir "dat Kölsche Hätz" brechen würde.

Aber noch ist es nicht soweit. Vielleicht wird es ja auch nur ein kurzes Intermezzo, ein Pendeln zwischen Köln und Frankfurt für drei Monate, und dann eine reuige Rückkehr an den Rhein. Ein Intermezzomix sozusagen.

Für Tipps, was man in Frankfurt wo tun sollte und was nicht, wäre ich trotzdem schon mal dankbar. Alles weitere in Kürze...

Sonntag, 8. Juli 2007

Rheinkul-Tür

Tja, da hab ich wohl den Mund etwas zu voll genommen. Nix war's mit großer RaR-Fortsetzung bei der Rheinkultur. Jedenfalls hab ich keine Ringrocker getroffen. Manche sind gar nicht erst losgefahren, andere haben entnervt am Bonner Hauptbahnhof die Waffen gestreckt und sind umgekehrt. Gut, wenn man erst zwei Züge nach Bonn durchfahren lassen muss, weil nichts mehr geht, und dann in Bonn nach 20 Minuten Wartezeit eine U-Bahn erwischt, die nach ca. 175 Metern kaputt geht, so dass alle zurück müssen und das Spiel von vorne beginnt, dann kann man schon mal schwach werden. Schön, dass wenigstens die Polizei von einer "weitgehend entspannten Verkehrssituation" redet. Die müssen wohl in einer anderen Stadt gewesen sein.

Gegen 17 Uhr haben wir's dann doch noch auf's Festival-Gelände geschafft. Also Mirek, ich und Natalie. Fire In The Attic wollten eine "Wall of Love", bei zwei Parteien aufeinander zurennen und sich in der Mitte umarmen. Ein kleiner Hiphopper hat den Freestyle-Contest gewonnen, weil er mehr Reime der Sorte "deine Freundin, mein Genital" wusste als alle anderen und dem Ruf der Deutschen als Volk der Dichter und Denker damit alle Ehre gemacht hat. Die Monsters of Liedermaching waren, ebenso wie der darauf folgende Götz Widmann ganz wunderbar und haben in familiärer Atmosphäre über Selbstmord, Selbstliebe und Türen-Fetischismus (Mär-Türer, 'Türlich 'Türlich und Rheinkul-Tür) gesungen. Die Fanta 4 waren auch da, aber leiser als Sick Of It All, die zudem bessere Beinarbeit gezeigt haben als Klitschko in der Kölnarena.


Für den Rückweg haben wir übrigens nur 2,5 Stunden gebraucht.

Rocken wir dafür alle zusammen die Kölner Lichter am kommenden Samstag?

Sonntag, 1. Juli 2007

Rock am Ring vs. Rock im (Klettenberg-)Park

Jaja, Asche auf mein Haupt - ich war faul und sehr, sehr blogabstinent. Ich war zu sehr mit Rock'n'Roll beschäftigt (wer's glaubt...).

Erst Rock am Ring (im Folgenden RaR), am Samstag dann Rockparty im Klettenbergpark (im Folgenden RiP). Das selbe in Grün oder doch ernsthaft anders? Hier der Vergleich:

Die Rocker:
RaR: ca. 25 Menschen + 1 Delphin
RiP: fast identische Konstellation, nur ohne Delphin. 1 Öko-Punkt für RaR.

Die Drogen:
RaR: Alle sind blau, nur ich nicht. Trotzdem sehe ich auf den Bilder schlimmer aus als der Rest.
RiP: Alle sind blau, nur ich nicht. Trotzdem sehe ich auf den Bilder schlimmer aus als der Rest, mit Ausnahme von Clemens. Deshalb 1 Schönheits-Punkt für RiP.

Die Musik:
RaR: Guude Laune! Und: Die mit dem roten Halsband!
RiP: Absolut in Ordnung. 1 Pornopunkt für RaR.

Die Bilder:
RaR:




RiP:


1000 Traumfrau-Punkte für Klettenberg.

Fazit: Knappe Entscheidung. Einigen wir uns auf Unentschieden. Und am Samstag geht's mit Rheinkultur in die nächste Runde...

Sonntag, 29. April 2007

BBQ in Poll

Grillen am Donnerstag auf den Poller Wiesen - wer nicht da war, ist selbst schuld. Ich hatte es euch gesagt...




















(Im Uhrzeigersinn von unten rechts: Colby und Ian aus Kanada, Thorsten aus ... irgendwo hier..., Jurga aus Litauen, Andi aus Köln-Kalk. Auf dem Grill: Fleisch aus Schweinehüften. Also multinationales BBQ.)

Justus Jonas und die Matrix

Ich habe nie behauptet, dass mein Blog werbefrei ist. Also mach ich jetzt mal Werbung:

Wer das Vollplaybacktheater mit seiner Aufführung "Die drei ??? und der Super-Papagei" noch nicht gesehen hat und morgen überraschend von einem Bus überfahren wird, hat ein unvollständiges, sinnloses Leben geführt. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Ihr alle lernt, was Justus Jonas mit der Matrix, einem Royal mit Käse und der Bohemian Rhapsody zu tun hat.

Also schaut nach, ob die Truppe im Mai nochmal in eurer Nähe auftrtitt oder wann die Herbsttour mit dem selben Programm beginnt: vollplaybacktheater.de