Donnerstag, 2. Oktober 2008

Wie ich einmal fast Queen interviewt hätte

... es dann aber doch nicht durfte, weil ein PR-Fuzzi mehr versprochen hat, als er halten konnte:

Am Mittwoch kam das Angebot in die Redaktion geflattert, wir könnten am Sonntag exklusiv ein Interview mit Brian May und Roger Taylor von Queen sowie deren neuem Sänger Paul Rodgers machen. Dauer: eine knappe Stunde, Ort: Hamburg. Und weil die geeigneten und fähigen Autoren alle keine Zeit hatten, sollte ich das machen. Es wäre zu schön gewesen: Vor ein paar Jahren mit Interviews mit Kölner Garagenbands gestartet, jetzt bei einer der größten Bands aller Zeiten gelandet. Mir ist mal ordentlich der A... auf Grundeis gegangen.

Es folgten Recherche im Archiv, in aktuellen Interviews, eine Expressbestellung der neuen Queen-CD, eine mehrstündige Vorbereitung und Besprechung der Fragen und Themen - und dann heute um 17:30 Uhr die Absage. Der PR-Mann hat wohl doch keinen so guten Draht zum Management, wie er behauptet hat. Der Vollidiot. Der schuldet mir was.

Keine Kommentare: