
Teil 1: Die Ziege heißt Hennes VIII., ist eigentlich ein Geißbock und von Beruf FC-Maskottchen. Das Vieh haben wir gestern zuerst angestarrt, beim Männerabend in Frankfurt: Erst Fitnesstraining, dann rüber in den Irish Pub, zum Fußballgucken und Schnitzelessen. Hennes hat tatsächlich ein bisschen Glück gebracht, denn mit dem 1:1 im Derby gegen Gladbach müssen wir wohl zufrieden sein.
Teil 2: Der gleichnamige Film, in der Spätvorstellung. Sehr witzig, auch wenn die durchgedrehtesten Szenen fast alle schon im Trailer zu sehen waren. Kann man aber trotzdem guten Gewissens anstarr... anschauen - vor allem wenn man sich vor Augen hält, dass große Teile des Films auf wahren Begebenheiten beruhen.
Samstag, 20. März 2010
Männer, die auf Ziegen starren
Eingestellt von Patrick @ 11:01 0 Kommentare
Donnerstag, 18. März 2010
Es gibt Witze...
... die nur in der geschriebenen Form funktionieren. Wie dieser hier, getwittert vom Science-Fiction-Autoren William Gibson ("Neuromancer"):
Eingestellt von Patrick @ 08:21 1 Kommentare
Freitag, 5. Februar 2010
So ein Stress
Seit 5 Tagen sind wir jetzt auf Caye Caulker, und ich ertappe mich dabei, ein paar der eingeborenen Drogendealer schon mit "Hey Man" zu begruessen, als waeren sie alte Freunde. Wird wohl Zeit, von hier zu verschwinden.
Heute ist unser letzter Tag, den wir bei ca. 35 Grad auf dem Steg vor unserem Hotel oder an der Lazy-Lizard-Reggae-Bar an der Nordspitze der Insel verbringen werden, wo man auf einem halbzerstoerten Steg herumlungern, ein bisschen Baden und Schnorcheln und den Sonnenuntergang bestaunen kann. Morgen frueh nehmen wir die Faehre zurueck aufs Festland, und dann geht's ab zum Flughafen. Meine strikte Bananenpfannkuchen- und Hummer-Diaet ist dann leider beendet. Gestern haben wir nochmal mit ein paar daenischen Freunden an einem Strandimbiss gesessen und jeweils einen ganzen gegrillten Hummer, ein Barracudasteak, Beilagen und Kirschkaesekuchen gegessen. Fuer umgerechnet etwa 8 Euro.
Ein nettes Grundstueck hier koset ca. 150.000 Euro. Eigentlich gar nicht so viel. Wenn der naechste groessere Hurrikan es nicht mit einiger Sicherheit verwuesten wuerde, waere es eine ernsthafte Ueberlegung wert.
Mein Fazit:
1. Verreisen im Januar ist super, das mache ich naechstes Jahr wieder.
2. Ohne einen Dolmetscher wie Mirek ist es in spanischsprachigen Laendern allerdings wesentlich weniger spassig, man wird dann naemlich einfach ueberall abgezockt.
3. Ich habe noch nie so viele blonde Menschen gesehen wie hier in der Karibik, weil alle Skandinavier herkommen, um die Krise auszusitzen.
4. Stachelrochen fuehlen sich weniger glitschig an, als man glaubt.
5. Bananenpfannkuchen und gegrillte Hummer sind leckerer als Muesli. Mist.
6. Fotos folgen. Hasta luego.
Eingestellt von Patrick @ 18:26 1 Kommentare
Mittwoch, 3. Februar 2010
Der Fischfluesterer
Mirek war noch nie Schnorcheln. Bis heute. Gesehen haben wir: Haie, Stachelrochen, Hummer, Barracudas, Muraenen, eine Meeresschildkroete und und und. Nicht schlecht fuer einen ersten Schnorcheltrip. Das lag vor allem daran, dass wir nicht mit den normalen Anbietern rausgefahren sind, sondern mit Juni. Juni ist hier eine Legende. Ein alter Mann, der die Tiere geradezu magisch anzieht und mit ihnen spielt. Und sie mit uns spielen laesst. Weshalb ich heute zum ersten Mal in meinem Leben einen Stachelrochen umarmt habe:
Juni haengt seine Faehigkeiten nicht an die grosse Glocke. Seine Ausfluege sind deshalb ein echter Geheimtipp, der nicht im Reisefuehrer steht. Wer nicht weiss, wo Juni zu finden ist, wird 10 Mal an seinem Haus vorbeilaufen.
Die Bilder hat Dennis gemacht, ein aelterer Kanadier, der aussieht wie Kaept'n Iglo und der mit auf dem Trip war.
Gestern haben wir uebrigens Lobbsterburger zum Lunch gegessen. Und abends noch mehr Lobbster, fangfrisch vom Grill am Strand, zusammen mit ein paar Norwegern und Australiern. Es hat naemlich gestern aufgehoert zu regnen. Und jetzt ist das hier ein verdammt guter Ort, um diese Reise zu beenden. Aber noch haben wir ein paar Tage Zeit, um unsere Sonnenbraende zu pflegen. Ich kann also nur bedingt sagen, dass ich mich auf euren Planeten freue.
Eingestellt von Patrick @ 00:27 0 Kommentare
Montag, 1. Februar 2010
Fluch(en in) der Karibik
Scheisse.
Wir sind auf Caye Caulker, einer Insel vor Belize. Ein Backpackertraum. Leider faellt derzeit eine klare, nicht-alkoholische Fluessigkeit vom Himmel. Die Eingeborenen nennen sie "Da Rain". Ich mag sie nicht. Die Fluessigkeit, meine ich. Die Eingeborenen schon. Ausser diejenigen, die mir Heroin anbieten. Also ungefaehr jeder zweite hier. Das spricht wohl nicht sehr fuer mein derzeitiges Aeusseres. Ich schaetze, ich brauche mehr Sonne.
Eingestellt von Patrick @ 00:19 0 Kommentare
