Samstag, 23. Mai 2009

Wochenendzusammenfassung

Für's Protokoll: Horst Köhler bleibt Bundespräsident.

Was aber viel wichtiger ist: Natalie zieht in einer Woche nach Bonn - und wirklich nur ein paar Häuser weiter zieht am selben Tag die Sandra ein. Wieder so ein schöner Zufall. Na dann auf gute Nachbarschaft!

So, und jetzt geht's ab zum Fußballgucken. Wolfsburg wird Meister, und in fünf Jahren wird sich niemand mehr dran erinnern.

Donnerstag, 21. Mai 2009

Wohin?

Eigentlich stand in meinem Kopf schon alles fest: Zeit, Budget und Ort für einen tollen Urlaub zum Jahresende. Drei Wochen Peru sollten es werden, mit Gebirge und Dschungel und gebratenen Meerschweinchen zum Mittagessen (=Nationalgericht). Mit M. aus K. als Dolmetscher und Kofferträger.

Dann die Ernüchterung: Alles zwischen Oktober und April ist wegen Regenzeit denkbar ungeeignet für Reisen durch Peru. Insbesondere für die Anden und den Dschungel. Und nur für gebratene Meerschweinchen fliege ich da nicht hin. Sollen eh nicht so lecker sein.

Nun beginnt die Suche nach Alternativen. Südafrika mit Namibia und Safari und Mord und Totschlag? Mexiko mit Schweinegrippe und Hurrikanen ... Hurrikans Wind? Thailand mit ... äh ... Reis? West-Australien mit West-Australiern? Was soll ich machen?

Mittwoch, 13. Mai 2009

Leiharbeiter

Ich habe gestern das offizielle Angebot bekommen, ab dem 1. Juli Redakteur zu werden. Ein kurzes Jippie, bitte. Wie es hier allerdings mittlerweile üblich ist, werde ich nicht direkt vom Verlag angestellt, sondern von einer GmbH, die mich dann an die Zeitung verleiht. Damit umgeht man schön alle Bestimmungen eines Tarifvertrags. Aber das ändert nichts daran, dass ich dann das bin, was ich werden wollte.

Einzelheiten werden demnächst verhandelt, aber ich denke, wir werden uns einig.

Kettcar, wie immer sowas wie der Konfuzius aus Hamburg, sagen dazu:

Und alle sind am Leben, 5 Tage, 40 Stunden
Und definieren sich über das, was man den Tag so macht
Und Hallo, was machst du so, was ist aus dir geworden
Und wie fühlt es sich so an, wenn man es geschafft hat
Vollbeschäftigt, unbefristet, glücklich?

Sind jetzt alle gleich, nur weil wir alle gleich aussehen
Und alle gleich verstehen, dass wir das Gleiche sehen
Das Licht ausschalten und die Augen schließen
Die Hände falten für bessere Zeiten
Und festgehalten an allem was trägt und mitgelaufen mit allem was geht

Es ist so weit, dass das Leben sich um etwas dreht
So oft, dass das Leben nicht weitergeht
Wie Kreisel kreisen, bis sie umfallen, ausfallen, einfach stehen bleiben
Es ist der Quatsch, den alle reden
Über großen Willen zu freien Wegen
Und wir können alles schaffen denn:
Es ist gedacht für alle, es ist gemeint für Jeden
Es wird genug und reichlich...

Montag, 11. Mai 2009

Freunde des Waliser Humors, aufgepasst!

Ich verteile eher selten Youtube-Fundstücke, aber dieses hier ist wundervoll.

Anstatt das Video hier einzubetten, habe ich einen erklärenden Text inkl. Video verlinkt, denn ohne Übersetzung ist der Waliser Akzent ein kleines bisschen unmöglich zu verstehen. Aber wenn man weiß, worum es geht, ist es saukomisch.

Sonntag, 10. Mai 2009

Geleitert

In der morgigen Ausgabe der FR erscheint mein erster Leitartikel. Zeit für ein Wow. Denn in den letzten 20 Jahren ist es genau ein einziges Mal vorgekommen, dass ein Volontär das durfte. Normalerweise sind Leitartikel den erfahrenen Redakteuren vorbehalten, damit die Zeitung schön altklug erscheinen kann. Jetzt ich, inklusive Autorenfoto, was dem ganzen endgültig jeglichen Rest von Seriösität nimmt.

Aber ich hatte mich früh auf das - zugegebenermaßen nicht sehr schöne - Thema gestürzt und wurde deshalb gefragt, ob ich es versuchen will. Ob ich "leitern" will, wie es im Berufsjargon heißt. Also habe ich geleitert, und der Text wird abgedruckt, obwohl die verantwortlichen Redakteure nicht meiner Meinung sind, was den Inhalt des Artikels angeht.

So, jetzt hab ich blaue Flecken vom mir selber auf die Schultern klopfen. Deshalb müsst ihr das nicht mehr machen.