Sonntag, 7. Oktober 2007

Sehr geehrter Herr Mehdorn!

Soeben hatte ich eine Mitfahrgelegenheitsmitfahrt von Köln nach Frankfurt, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Mit mir im Opel Corsa saßen Sebastian, Stefan und Tina.

Stefan macht ein Praktikum bei den Wirtschaftsprüfern von PriceWaterhouseCoopers, weshalb er auch Michael kennt. Denn Michael macht nicht nur das gleiche Praktikum und sitzt am Schreibtisch gegenüber, sondern ist schon zwei Mal mit mir von FFM nach Köln gefahren. Wir drei kennen auch alle den John, der ebenfalls ständig pendelt und jeden von uns schon mal mitgenommen hat.

Sebastian macht exakt das, was ich auch gerade in FFM versuche: Beruflich hier einsteigen, einen langsamen Übergang vom Rhein an den Main schaffen und irgendwie nette Leute kennen lernen. Er macht das seit ein paar Monaten und ist dabei durchaus erfolgreich, was mir irgendwie Mut macht.

Tina klettert. In drei Wochen auf den Kilimanjaro, was ich insgeheim auch mal gerne machen möchte, weshalb ich sehr interessiert an ihren Vorbereitungen etc. bin. Außerdem klettert sie gerne in Kletterhallen, und zwar im selben Schwierigkeitsgrad wie ich. Und weil sie auf der anderen Straßenseite wohnt und gerade in mein Zimmer gucken kann, habe ich wohl (hoffentlich) jemanden zum Klettern gefunden.

Abgesehen davon hatte ich logischerweise einen Fahrservice bis vor die Haustür, die Reise dauerte gerade einmal 90 Minuten und hat ganze 10 Euro gekostet. Was ich damit sagen möchte, Herr Mehdorn, ist folgendes:

Ihre Bahn stinkt. Streikende Lokführer, überhöhte Preise, die noch einmal erhöht werden, zuverlässige Unzuverlässigkeit und Verspätungen, für die Sie nicht um Verständnis, sondern um Vergebung bitten sollten, lassen in mir die Frage aufkommen, warum in aller Welt ich Sie und Ihre irrsinnigen, selbstherrlichen Börsenpläne weiter unterstützen sollte, wenn es doch mit Fahrgemeinschaften so viel schöner sein kann.

Mit feindlichen Grüßen,

Patrick B.

Dienstag, 25. September 2007

Auf's Auge gedrückt

Ich hab's getan: Ich war beim Optiker und habe mir Kontaktlinsen auf's Auge drücken lassen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und weil ich es auf den Tod nicht ausstehen kann, wenn mir jemand ins Auge fasst, war das mit das Mutigste, was ich je getan habe.

Mein erstes Fazit: Ist schon toll, wenn man plötzlich weiß, wie FFM wirklich aussieht. Und auch an die Linsen selbst könnte ich mich wohl schnell gewöhnen. Nur das Einsetzen ... ich wünschte, es gäbe Linsen, die man schlucken kann und die dann automatisch von hinten ins Auge rutschen. Kann das mal bitte jemand erfinden?

Sonntag, 23. September 2007

Zufälle

Danke an Antje, Maddin, Sven, Kuddie, Mirek, Thomas, Sandy, Doreen, Tobi, Dani, Cooker, Hubert, Anita, Tung und Albert, die ich an diesem Wochenende ALLE ZUFÄLLIG getroffen habe! * Wann immer ich aus irgendeinem Gebäude rausgekommen bin, stand draußen der oder die nächste von euch. So lohnt es sich natürlich, für zweieinhalb Tage nach Köln zu kommen.

Jetzt bin ich wieder in FFM - und fühle mich immer noch ziemlich unheimisch. Kein Wunder - hier steht nie jemand an der Ecke und ruft plötzlich "Mann, was machst DU denn hier?!"



* Und Danke natürlich auch an Julia, die ich absichtlich getroffen habe.

Montag, 17. September 2007

Du bist Springfield!

Erst mal das Wichtigste: Sollte jemand von euch auf eine E-Mail von mir warten, auf eine Antwort auf irgendwas, dann kann es sein, dass die nicht kommt. Ich habe nämlich den Verdacht, dass ich zurzeit nicht alle E-Mails bekomme, die ich bekommen sollte. Bin zuletzt zwei Mal darauf angesprochen worden. Ihr könnt das ja als Aufruf verstehen, mir zu "Testzwecken" mal was zu schreiben.

Und wenn ihr auch so ein schönes gelbes Porträt von euch wollt wie ich es auf der linken Seite habe, dann könnt ihr das hier basteln. Dann seid aber auch so gut und schickt es mir!

Montag, 10. September 2007

900, 500, 400, 30, 1000

Ich muss euch loben. Genau 900 Zugriffe hat mein Blog mittlerweile. Gut, 500 davon sind von mir. Und die restlichen 400 verteilen sich wahrscheinlich auf ziemlich genau eine Handvoll Leute. Aber ich bin trotzdem beeindruckt - schließlich schreibe ich nur alle paar Wochen etwas Neues.

Wenn ihr jetzt auf die erste Geschichte aus Frankfurt wartet, muss ich euch enttäuschen. Mit Einzelheiten von der Arbeit will ich euch nicht langweilen, und ansonsten habe ich hier noch nicht viel gesehen. Außer IKEA und Kieser-Training.

A propos Alterserscheinungen: Ja, ich bin jetzt 30. Vor zwanzig Jahren hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich mal so alt werden würde. Vor zehn Jahren hätte ich mir nicht träumen lassen, dass mir das ausgerechnet in Frankfurt passieren würde. Aber nun ist es doch soweit - und ich kann nicht behaupten, dass es mir egal ist.

Und jetzt ist Schluss mit dem Gejammer. Bitte schön weiterklicken, ich will die 1000 in meinem Blog-Counter sehen!